Software Performance & Green Software

Software entscheidet, wie viel Hardware läuft

Hardware verbraucht Energie: im Betrieb und schon bei ihrer Herstellung. Bereitgestellt wird sie aber wegen der Software. Wer Emissionen senken will, muss deshalb bei der Software ansetzen, nicht erst beim Rechenzentrum.

  • Ressourcenverbrauch pro Komponente oder Transaktion statt Schätzwerten
  • Performance und Emissionen aus derselben Messung
  • Offene Standards: OpenTelemetry, SCI, Cloud Carbon Footprint
Wie wir das messen
Wie Software zu CO₂-eq-Emissionen führtSoftware fordert Hardware-Ressourcen an: Rechenzeit, Speicher, Netzwerk und Datenträger. Deren Betrieb und Herstellung verbraucht Energie, daraus entstehen die CO₂-eq-Emissionen einer Anwendung. Gemessen wird dort, wo Software Ressourcen anfordert; die Energie wird daraus über Modelle und Emissionsfaktoren zugeordnet.SoftwareArchitektur, Code, Lastprofilhier messen wirHardware-Ressourcenhier ordnen wir zuEnergieim Betrieb und in der HerstellungCO₂-eq-Emissionender Anwendung zurechenbar

Methode

Von der Messung zur belastbaren Zahl

Der Energieverbrauch einzelner Software-Komponenten lässt sich in der Praxis selten direkt messen. Wir leiten ihn deshalb aus dem Ressourcenverbrauch ab, erhoben dort, wo er entsteht: in der Anwendung.

  1. Erheben

    Ressourcenverbrauch pro Komponente oder Transaktion

    Wir erfassen Rechenzeit, Speicher, Netzwerk und Datenträger dort, wo sie anfallen: pro Komponente oder Transaktion, etwa je API-Aufruf, Batchlauf oder Hintergrundjob. Welches Messwerkzeug dafür passt, hängt von Ihrem Technologiestack ab.

  2. Zuordnen

    Energie und Emissionen berechnen

    Aus dem gemessenen Verbrauch wird über etablierte Modelle die Energie abgeleitet und mit regionalen Emissionsfaktoren zu CO₂-eq-Werten verrechnet, nach der Software Carbon Intensity gemäß ISO/IEC 21031 und inklusive der grauen Energie der Hardware.

  3. Reduzieren

    Entscheidungen, die beides verbessern

    Weniger Ressourcenverbrauch heißt kürzere Antwortzeiten, weniger Instanzen und weniger Emissionen. Performance-Arbeit und Nachhaltigkeit fallen hier zusammen.

Leistungen

Womit wir Sie unterstützen

Emissionen von Software messen

Wir erheben den Ressourcenverbrauch Ihrer Anwendungen pro Komponente oder Transaktion und rechnen ihn in belastbare Energie- und CO₂-eq-Werte um. Das ist die Grundlage für Berichte und für technische Entscheidungen.

Zertifizierung mit dem Blauen Engel

Als offizieller Auditor begleiten wir Sie bei der Zertifizierung Ihrer Software mit dem Blauen Engel für ressourceneffiziente Software.

Performance-Evaluation von Software-Architekturen

Analysieren Sie bereits in frühen Phasen der Softwareentwicklung, wo Architekturentscheidungen die Skalierbarkeit Ihrer Anwendung begrenzen. Grundlage sind Messdaten aus Ihrem System, pro Komponente oder Transaktion erhoben statt geschätzt.

Kontinuierliche Performance-Evaluation

Vermeiden Sie böse Überraschungen im Produktivsystem durch eine kontinuierliche Überwachung der Performance während der Softwareentwicklung. Wir integrieren die notwendigen Methoden in Ihre Deployment Pipelines und CI-Systeme.

Last- und Performancetests

Ziehen Sie die richtigen Schlüsse, selbst wenn Testumgebung und Produktion voneinander abweichen. Wir unterstützen Sie bei Durchführung und Auswertung von Last- und Performancetests und dabei, die Ergebnisse auf Ihren Produktivbetrieb zu übertragen.

Kapazitätsplanung und -management

Vermeiden Sie unnötige Software- oder Hardwareinvestitionen sowie das Risiko von Ausfällen. Prozessänderungen, saisonale Hochlasten oder Cloud-Migrationen wirken direkt auf Performance und Ressourcenbedarf. Wir planen mit Ihnen voraus.

Kunden

Das sagen unsere Kunden

RETIT hat für uns eine automatische Performanceanalyse in die Continuous Delivery Pipeline integriert, dadurch können wir die Antwortzeit, den Durchsatz und den Ressourcenverbrauch unseres Produktes kontinuierlich optimieren.

Thomas Bonnet, Head of Product Engineering, Loyalty Partner Solutions GmbH

RETIT hat uns geholfen, die User-Experience unseres weltweit genutzten Enterprise Resource Planning (ERP) Systems zu verbessern und die Antwortzeit sichtbar zu machen.

Jan Windhorst, Head of Operations Solutions, Group IT, PERI SE

RETIT hat uns geholfen den Speicherverbrauch und die Antwortzeit einer geschäftskritischen Anwendung um bis zu 80 % zu reduzieren!

Gerald Samhaber, Projektmanager, Raiffeisen Bank International AG

Fragen

Diese Fragen beantworten wir für Sie

Wie können wir …

  • … die CO₂-eq-Emissionen einzelner Software-Komponenten oder Transaktionen beziffern, statt sie über das ganze Rechenzentrum zu schätzen?
  • … den Energieverbrauch einer Anwendung ermitteln, obwohl wir in der Cloud keinen Zugriff auf die Hardware haben?
  • … Emissionsangaben mit Messwerten belegen, wenn Kunden oder Berichtspflichten danach fragen?
  • … Kosten und Emissionen verursachungsgerecht auf Services, Teams und Nutzer umlegen?
  • … erkennen, welche Services den größten Anteil an Kosten und Emissionen ausmachen?
  • … durch Kapazitätsreduktion Lizenz- und Infrastrukturkosten senken?
  • … Server, CPU-Kerne und Instanzen reduzieren, ohne die Antwortzeiten zu verschlechtern?
  • … zusätzliche Nutzer zulassen, ohne dass die Antwortzeiten für alle steigen?
  • … die Antwortzeiten der Transaktionen verbessern, die unsere Nutzer täglich spüren?

Kontakt

Und was können wir für Sie tun?

Mit welchem Bottleneck Sie auch kämpfen, wir finden eine Lösung. Sprechen Sie uns an!

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